MIKROÖKONOMIK II


Eine Anmeldung ist im Vorfeld nicht erforderlich. Das Passwort für Stud.IP wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.



AUF EINEN BLICK


Dozentin:
Prof. Dr. Claudia Keser


Ansprechpartner*innen:
Christina Ehrich, M.A.
Dr. Tanmoy Das



PRÜFUNGSANFORDERUNGEN



  • Rechnerische, grafische und verbal-intuitive Lösung von Aufgaben.

  • Kenntnisse des Wettbewerbsgleichgewichts eines Marktes und des allgemeinen Gleichgewichts, insbesondere der Rolle des Preises für die Markträumung.

  • Grafische und mathematische Analyse verschiedener Marktformen und ihrer Wohlfahrtseffekte.

  • Kenntnisse der Spiel- und Oligopoltheorie sowie Bestimmung optimaler Strategien der Marktteilnehmer.

  • Bewertung der Risikoeinstellung von Marktteilnehmern und der Konsequenzen für optimale Entscheidungen.



VORAUSSETZUNGEN


Keine formalen Voraussetzungen.


Empfohlene Vorkenntnisse: Modul B.WIWI-OHP.0007 Mikroökonomik I.



QUALIFIKATIONSZIELE UND KOMPETENZEN


Studierende können nach der Veranstaltung:



  • Marktformen unterscheiden und deren Wohlfahrtseffekte beurteilen,

  • Teil- und allgemeine Gleichgewichtsmodelle anwenden,

  • intertemporale Entscheidungen sowie Risiko- und Versicherungsaspekte in Haushaltsentscheidungen einbeziehen,

  • Grundlagen der simultanen und sequentiellen Spieltheorie nutzen,

  • Auswirkungen asymmetrischer Informationen auf Marktverhalten analysieren.



INHALTE DER VORLESUNG



  • Marktgleichgewichte: Gleichgewicht und Wohlfahrt unter vollkommener Konkurrenz und im Monopol.

  • Preisdifferenzierung im Monopol: Auswirkungen auf Preise, Mengen und Wohlfahrt.

  • Allgemeines Gleichgewicht: Edgeworth-Box, Walras-Gesetz sowie erster und zweiter Wohlfahrtssatz.

  • Ersparnis und Investition: Spar- und Investitionsentscheidungen mittels intertemporaler Budgetgleichung.

  • Risiko und Versicherung: Entscheidungen unter Unsicherheit, Erwartungsnutzen und vNM-Nutzenfunktion.

  • Oligopolmodelle: Cournot-, Stackelberg- und Bertrand-Gleichgewichte.

  • Spieltheorie: Normalformspiele, dominante Strategien, Nash-Gleichgewicht, sequentielle Spiele und Entscheidungsbäume.

  • Asymmetrische Information: Moral Hazard, adverse Selektion und Auswirkungen auf das Marktverhalten.






Ansprechpartner*innen


Christina Ehrich, M.A.
Dr. Tanmoy Das