Lehrveranstaltungen Wintersemester 2026/27

Die Veranstaltung führt ein in Grundfragen des schulischen Geschichtslernens. Es geht u. a. um die Aufgaben der Geschichtsdidaktik, fachspezifische Schüler- und Lehrerkompetenzen, Strukturierungskonzepte von Geschichtsunterricht, geschichtsdidaktische Unterrichtsprinzipien sowie den Umgang mit unterschiedlichen Quellen und Darstellungen. Die Studienleistungen sind regelmäßige und aktive Teilnahme sowie die Übernahme einer Präsentation. Die Prüfungsleistung besteht in einer Klausur (Modulteilprüfung). Das Seminar ist geöffnet für Studierende des Lehramt-PLuS-Zertifikats „Fächerübergreifendes Unterrichten im Fach Gesellschaftslehre“.

Seminare im Wintersemester 2026/27:

  • Melina Schuster: Di 10:00 - 12:00 Uhr, wöchentlich

Öffentliche Geschichtsvermittlung findet durch zahlreiche Institutionen und Medien statt: Fernsehen, Rundfunk, Filme, populäre Zeitschriften, Museen, Archive. Und sie vollzieht sich zumeist nicht langfristig und planvoll, sondern punktuell und anlassbezogen (Jubiläen, Gedenktage, Debatten). Im Seminar sollen öffentliche Verwendungsweisen von Geschichte und spezifische Vermittlungsformen einschlägiger Geschichtsagenturen exemplarisch untersucht werden. Die Studienleistungen sind regelmäßige Teilnahme und eine Präsentation. Die Prüfungsleistung besteht in der Anfertigung eines Essays (Modulteilprüfung).

Seminare im Wintersemester 2026/27:

  • Melina Schuster: Do 10:00 - 12:00 Uhr, wöchentlich
  • Kai Flechtner: Mi 16:00 - 18:00 Uhr, wöchentlich


Das fünfwöchige Fachpraktikum Geschichte findet als Unterrichtspraktikum an einer Schule in Göttingen (oder im Umkreis) statt und wird von Mentor:innen betreut. Es findet immer am Ende des Wintersemesters nach Abschluss der Vorlesungszeit statt. Das obligatorische Vorbereitungsseminar wird nur im Wintersemester angeboten. Die Nachbereitung erfolgt im Anschluss an das Praktikum in Form einer Blockveranstaltung. Sie müssen außerdem ein weiteres Seminar belegen, das Sie aus dem für das Modul ausgewiesenen Angebot frei wählen können.

Hinweis: Das Modul kann auch semesterübergreifend studiert werden. In dem Wintersemester, in dem das Vorbereitungsseminar belegt wird, findet das Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit statt. Das inhaltliche Seminar kann entweder vor oder parallel zum Vorbereitungsseminar belegt werden.

Seminare im Wintersemester 2026/27:

Vorbereitungsseminar:

  • Kathrin Klausmeier: Di 14:00 - 16:00 Uhr, wöchentlich


Wahlpflicht Seminare Wintersemester 2026/27

  • Erster Block: Einführungsveranstaltung in den ersten zwei Vorlesungswochen (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben)
  • Zweiter Block: Vorbereitungsseminar 08.12 - 09.12.2026
  • Dritter Block: Exkursion ins Haus der Geschichte in Bonn 19.01 - 21.01.2027

Museen sind zentrale Orte der öffentlichen Geschichtskultur und bieten vielfältige Möglichkeiten für historisches Lernen. Im Seminar setzen sich die Studierenden mit der Ausstellung von Zeitgeschichte im Museum sowie mit dem Museum als außerschulischem Lernort auseinander. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Geschichte im Museum erzählt, inszeniert und vermittelt wird und wie museale Angebote für den Geschichtsunterricht didaktisch genutzt werden können. Die Studierenden lernen, zeitgeschichtliche Ausstellungen geschichtsdidaktisch zu analysieren, Ausstellungskonzepte kritisch zu reflektieren und deren Potenziale sowie Grenzen für schulische Lernprozesse zu beurteilen. Darüber hinaus entwickeln sie Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von Museumsbesuchen im Geschichtsunterricht und setzen sich mit Methoden historischer Vermittlung an außerschulischen Lernorten auseinander. Das Seminar ist als Blockveranstaltung organisiert. Nach einer einführenden Veranstaltung in zentrale theoretische und didaktische Grundlagen in der zweiten Semesterwoche findet ein Block am 8. und 9. Dezember 2026 statt. Die Exkursion zum Haus der Geschichte in Bonn wird vom 19. bis 21. Januar 2027 stattfinden, wobei die praktische Auseinandersetzung mit dem Museen im Vordergrund steht (Analyse der Ausstellung, Gespräch mit der Museumsleitung). Die Exkursion bildet die Grundlage für die Reflexion und Entwicklung eigener Konzepte zur Einbindung musealer Lernorte in den Geschichtsunterricht.

Die Industrialisierung ist ein Prozess, der bis in die Gegenwart tiefe Spuren hinterlassen hat und anhand dessen sich viele relevante Schlüsselprobleme unserer Zeit beleuchten lassen. Ob Umweltfragen, die Möglichkeiten und Gefahren des Fortschritts, gesellschaftlich produzierte Ungleichheit und ökonomisch-gesellschaftliche Machtpositionen oder Arbeit – die Auswirkungen sind bis heute sichtbar, nicht abgeschlossen und müssen von jeder Generation neu ausgehandelt werden. Es verwundert daher nicht, dass dieses Thema ein wesentlicher Bestandteil des Geschichtsunterrichts ist.
Ziel des Seminars ist die Planung und Evaluation von problemorientierten Unterrichtsstunden zum Thema „Die Industrialisierung” unter besonderer Berücksichtigung geschichtsdidaktischer Unterrichtsprinzipien (u. a. Gegenwartsbezug, Problemorientierung, Multiperspektivität). Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten der historischen Urteilsbildung im Geschichtsunterricht erarbeitet und problematisiert werden.
Die Studienleistung besteht aus regelmäßiger, aktiver Teilnahme, der Präsentation einer Unterrichtsstunde sowie eine modulbedingte Form der Verschriftlichung, die Prüfungsleistung aus einer mündlichen Modulprüfung.


Nachbereitungsseminar:

  • Findet nur im Wintersemester statt.


Sie wählen zwei Seminare frei aus dem für das Modul ausgewiesenen Angebot.

Hinweis: Das Modul kann auch semesterübergreifend studiert werden. Das Praktikum sollte jedoch erst absolviert werden, nachdem beide Seminare belegt wurden.

Wahlpflicht Seminare Wintersemester 2026/27:

  • Erster Block: Einführungsveranstaltung in den ersten zwei Vorlesungswochen (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben)
  • Zweiter Block: Vorbereitungsseminar 08.12 - 09.12.2026
  • Dritter Block: Exkursion ins Haus der Geschichte in Bonn 19.01 - 21.01.2027

Museen sind zentrale Orte der öffentlichen Geschichtskultur und bieten vielfältige Möglichkeiten für historisches Lernen. Im Seminar setzen sich die Studierenden mit der Ausstellung von Zeitgeschichte im Museum sowie mit dem Museum als außerschulischem Lernort auseinander. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Geschichte im Museum erzählt, inszeniert und vermittelt wird und wie museale Angebote für den Geschichtsunterricht didaktisch genutzt werden können. Die Studierenden lernen, zeitgeschichtliche Ausstellungen geschichtsdidaktisch zu analysieren, Ausstellungskonzepte kritisch zu reflektieren und deren Potenziale sowie Grenzen für schulische Lernprozesse zu beurteilen. Darüber hinaus entwickeln sie Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von Museumsbesuchen im Geschichtsunterricht und setzen sich mit Methoden historischer Vermittlung an außerschulischen Lernorten auseinander. Das Seminar ist als Blockveranstaltung organisiert. Nach einer einführenden Veranstaltung in zentrale theoretische und didaktische Grundlagen in der zweiten Semesterwoche findet ein Block am 8. und 9. Dezember 2026 statt. Die Exkursion zum Haus der Geschichte in Bonn wird vom 19. bis 21. Januar 2027 stattfinden, wobei die praktische Auseinandersetzung mit dem Museen im Vordergrund steht (Analyse der Ausstellung, Gespräch mit der Museumsleitung). Die Exkursion bildet die Grundlage für die Reflexion und Entwicklung eigener Konzepte zur Einbindung musealer Lernorte in den Geschichtsunterricht.

Die Industrialisierung ist ein Prozess, der bis in die Gegenwart tiefe Spuren hinterlassen hat und anhand dessen sich viele relevante Schlüsselprobleme unserer Zeit beleuchten lassen. Ob Umweltfragen, die Möglichkeiten und Gefahren des Fortschritts, gesellschaftlich produzierte Ungleichheit und ökonomisch-gesellschaftliche Machtpositionen oder Arbeit – die Auswirkungen sind bis heute sichtbar, nicht abgeschlossen und müssen von jeder Generation neu ausgehandelt werden. Es verwundert daher nicht, dass dieses Thema ein wesentlicher Bestandteil des Geschichtsunterrichts ist.
Ziel des Seminars ist die Planung und Evaluation von problemorientierten Unterrichtsstunden zum Thema „Die Industrialisierung” unter besonderer Berücksichtigung geschichtsdidaktischer Unterrichtsprinzipien (u. a. Gegenwartsbezug, Problemorientierung, Multiperspektivität). Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten der historischen Urteilsbildung im Geschichtsunterricht erarbeitet und problematisiert werden.
Die Studienleistung besteht aus regelmäßiger, aktiver Teilnahme, der Präsentation einer Unterrichtsstunde sowie eine modulbedingte Form der Verschriftlichung, die Prüfungsleistung aus einer mündlichen Modulprüfung.


Das Seminar vermittelt einen Überblick über unterrichtsbezogene Forschungen in der Geschichtsdidaktik und über aktuelle Fragen des Geschichtsunterrichts. Einschlägige empirische Studien werden exemplarisch vorgestellt und besprochen, konzeptionelle Aspekte des Geschichtsunterrichts diskutiert. Das Seminar soll auch einer thematischen und methodischen Orientierung im Hinblick auf die Anfertigung einer Masterarbeit im Fach Geschichtsdidaktik dienen.

Seminare im Wintersemester 2026/27:

  • Kathrin Klausmeier: Mi 14:00 - 16:00 Uhr, wöchentlich


Falls Sie im Bereich Geschichtsdidaktik Ihre Masterarbeit schreiben, müssen Sie als weiteres Modul das Masterarbeitsmodul belegen. Es findet in Form eines Kolloquiums statt. In diesem Kolloquium präsentieren Sie Ihr Masterarbeitsprojekt. Als Vorbereitung auf diese Präsentation erstellen Sie ein Exposee für Ihre Arbeit im Umfang von ca. fünf Seiten. Diese beiden Studienleistungen werden nicht benotet.

Seminare im Wintersemester 2026/27:

  • Kathrin Klausmeier: Termine nach Vereinbarung