Prof. Ravi Ahuja (im Ruhestand)
…war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2026 Leiter der Forschungsgruppe „Moderne indische Geschichte“ am Centre for Modern Indian Studies der Georg-August-Universität Göttingen. Er war 2009 als Gründungsdirektor zum CeMIS gekommen. Zuvor lehrte er am Südasien-Institut in Heidelberg, forschte am Zentrum Moderner Orient in Berlin und war als Professor für moderne südasiatische Geschichte an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der University of London tätig. Als Sozialhistoriker Südasiens des 18. bis 20. Jahrhunderts hat er zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Arbeit, des Krieges und der Infrastruktur verfasst.
Seine jüngste Monografie „Shipping Lords and Coolie Stokers: Class, Race, and Maritime Capitalism in the Early 20th Century“ erschien 2024 bei Verso.
In jüngster Zeit hat er eine zweibändige Aufsatzsammlung zum Thema „Labour in India’s Political Transition (c. 1930 to 1983)“ herausgegeben, die 2027 bei Routledge erscheinen wird.
Derzeit arbeitet er (zusammen mit Camille Buat) an einer Geschichte Indiens im 20. Jahrhundert und erforscht Lebensberichte indischer Arbeiter*innen.
Bitte beachten Sie, dass Ravi Ahuja keine neuen Promotionsprojekte betreuen wird.
Gemeinsam mit Rupa Viswanath leitete er den "Historical Sociology" study focus.