Manuel Bolz, M.A.
Ich arbeite, forsche und lehre in Hamburg und Göttingen. Ich studierte Empirische Kulturwissenschaft (bis 2021: Volkskunde/Kulturanthropologie) und Germanistik (mit Schwerpunkt auf Interkulturalität, Medialität und kulturwissenschaftlichen Ansätzen) an der Universität Hamburg sowie an der School of European Languages, Culture and Society – Centre for Multidisciplinary and Intercultural Inquiry (SELCS-CMII), am Department of European & International Social & Political Studies (EISPS) sowie am Department of Anthropology des University College London (UCL).
Während meines Studiums absolvierte ich das „Zertifikat Lehrpraxis“ der Arbeitsstelle Studium und Beruf (AStuB), die Zertifikate „Genderkompetenz“ und „Intersektionalität & Diversity“ des Zentrum Gender & Diversity (ZGD) sowie das Zertifikat „Museumsmanagement“ vom Fachbereich Kulturwissenschaften, alle Universität Hamburg.
- seit 10/2023: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, Erarbeitung Promotionsprojekt
- 03/2024-09/2024: Leitung Vermittlungs- und Veranstaltungsabteilung und Projekt-Kurator (Elternzeitvertretung), Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) Hamburg
- 12/2022-03/2024: Projektassistenz (Elternzeitvertretung), Vermittlungs- und Veranstaltungsabteilung, Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) Hamburg
- 2021-2024: Lehrbeauftragter am Institut für Empirische Kulturwissenschaft sowie am Zentrum Gender & Diversity (ZGD) der Universität Hamburg sowie am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Kiel; Erprobung verschiedener Repräsentations- und Vermittlungsformate wie z.B. Wikis, Blogs, Stadtspaziergänge, Ausstellungen, Podcasts und Diskursveranstaltungen
- 2016-2023: Mitwirkung im Fachschaftsrat Empirische Kulturwissenschaft (FSR EKW), beim Roundtable „Collective Responsibility. Rassismus(kritik) an Hochschulen“, im Redaktionsteam des Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK), dem Format der historisch-kulturwissenschaftlichen Werkstatt (hkw) sowie studentische Vertretung in verschiedenen Gremien, Universität Hamburg
- 2021-2024: diverse (freiberufliche) Tätigkeiten für die Isa Lohmann-Siems Stiftung, die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, das Museum am Rothenbaum (MARKK), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die Hamburger Behörde für Kultur und Medien (BKM) sowie das Bezirksamt Harburg
- 2021: 7-monatiges Praktikum im Museum am Rothenbaum (MARKK)
- 2018-2023: diverse Tätigkeiten als studentische/wissenschaftliche Hilfskraft, Tutor und Studierender Angestellter am Institut für Empirische Kulturwissenschaft, am Institut für Germanistik, am Zentrum Gender & Diversity (ZGD) und der Hamburger Research Academy (HRA), in der dezentralen Gleichstellung der geisteswissenschaftlichen Fakultät sowie der Stabsstelle Gleichstellung der Universität Hamburg
- 2014-2018 (aktiv): ehrenamtliches Engagement bei Terre des Hommes, dem Projekt „New Home“ für geflüchtete Menschen in Hamburg des Arbeiter-Samariter-Bund e.V. (ASB), der W3-Werkstatt für Internationale Kultur und Politik sowie dem Weltfriedensdienst e.V.
- 2016-2022: Studium der Volkskunde/Kulturanthropologie (nun: Empirische Kulturwissenschaft) und Germanistik an der Universität Hamburg, coronabedingt: digitaler Erasmus-Aufenthalt University College London (UCL)
- Bachelorarbeit: „Das präventive Selbst? Biografisches Erfahrungswissen von Sexarbeiter*innen in Hamburg und Maßnahmen der Gesundheitsförderung“
- Masterarbeit: „Rache erzählen. Eine ethnografische Studie zu biografischen Rachegeschichten und Krisennarrativen als kommunikative Emotionspraktik“
- Abitur (2012), danach Tätigkeiten im Einzelhandel und in der Öffentlichkeitsarbeit, im Kulturmanagement und in der Medienproduktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ZDF/NDR)
- Alltagskulturforschung: Ethnographie und Historische Anthropologie
- Stadt- und Raumforschung, urbane Infrastrukturen
- Biographieforschung und Erinnerungskulturen (Nationalsozialismus und (Post-)Kolonialismus)
- intersektionale Körper-, Geschlechter- und Sexualitätsforschung, Queere Anthropologie
- Politik- und Rechtsanthropologie, Dark Anthropology (Gewalt, Krisen, Macht, Verbrechen, Strafen, Vigilantismus, soziale Ungleichheiten, Kriminalität/Kriminalisierung)
- kulturwissenschaftliche Krisenforschung und Krisentheorien
- Emotionen und Sinne, Nachtforschung
- Materielle Kultur/Museum, visuelle Anthropologie, Populärkultur
- Science and Technology Studies (STS)
- Didaktik der Kulturanthropologie
- Gleichstellungs- und Diversitätspraxis in Hochschulkontexten
- seit Dezember 2021: Erarbeitung von einem historisch-kulturwissenschaftlichen und ethnografischen Forschungsprojekt mit Zielrichtung Promotion zur Versicherheitlichung von urbanem Vergnügen und Vorstellungen von (Un)Sicherheit: Verordnetes Vergnügen? Lokale Sicherheitskonflikte und die Produktion eines urbanen Sicherheitsregimes in Hamburg-St. Pauli nach dem Zweiten Weltkrieg. Kulturanthropologische Perspektiven auf Politiken, Rationalitäten und Imaginationen
2024
- Künzel, Christine/Bolz, Manuel (Hrsg.): Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2024. Link: https://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/9783737015721
- Bolz, Manuel/Röderer, Fabian/Wallenstein, Constanze: KörperZeiten. Narrative, Praktiken und Medien. Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2024.
- Bolz, Manuel/Winterhalter, Kim Chanel/Sacherer, Maren/Mack, Konstantin/Völz, Laura/Hardt, Kyra/Kaiser, Karoline/Mallon, Stefanie (Hrsg.): Anthropology of Sex, Gender and Bodies. Kulturwissenschaftliche Perspektiven. Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK) 15 (= Tagungsband der 33. Studierendentagung der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW) „Sex.Sex.Sex. Kulturwissenschaftliche Höhepunkte und Abgründe“ in Hamburg 2021). 1. Auflage (2. Auflage 2023). Hamburg 2022. Link: https://journals.sub.uni-hamburg.de/hjk/article/view/2054
- Projektgruppe Erinnerungskultur/Münzviertel vernetzt e.V/Viertelzimmer – Raum für Stadtteilkultur (Hrsg.): REseach – REmind – REact. Nationalsozialismus in Hamburg-Hammerbrook. Ein Erinnerungsort entsteht. Hamburg: EV 2021. Link: https://www.fkghh.uni-hamburg.de/bilder-zentral/redesign-2021/buchprojekt-erinnerungskultur-hammerbrook-final.pdf
2022
2021
- Juni 2025: 19. Arbeitstagung der Kommission für Geschlechterforschung und Queere Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW): Friction. Spannungen, Spaltungen und produktive Störungen aus Geschlechterperspektive
- Seit Herbst 2023 in Göttingen (und seit Frühjahr 2021 in Hamburg): historisch-kulturwissenschaftliche Werkstatt (hkw)
- September 2023: 20. Treffen der Kommission für Medizinanthropologie der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW) und 35. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Ethnologie und Medizin (AGEM) „Krisen, Körper, Kompetenzen. Potentiale medizinanthropologischen Forschens“, Universität Hamburg/Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
- Februar 2023: 17. Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung „KörperZeiten. Narrative, Praktiken und Medien“, Universität Hamburg, gemeinsam mit F. Röderer und C. Wallenstein
- Oktober 2022: 5. Tagung des Interdisciplinary Network for Studies Investigating Science and Technology (INSIST) „Wissenschaft und Technologie kommunizieren. Kontroversität, Dialog und Partizipation“, Weizenbaum-Institut Berlin
- April 2022 – November 2022: Dialogreihe „Critical Whiteness im Dialog: Wissenschaft trifft Kunst“, Universität Hamburg, gemeinsam mit M. Koch, D. Lunkwitz, J. Schmidt, J. Thiemann und L. Vorberger
- März 2022: Workshop „Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive“, gemeinsam mit C. Künzel, Universität Hamburg
- November 2021: Veranstaltungsreihe „REsearch-REmind-REact – Erinnerungsort Münzviertel Hammerbrook“, gemeinsam mit dem Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg und dem Münzviertel Vernetzt e.V.
- Mai 2021 – Dezember 2021: Workshopreihe zur Neukontextualisierung und Dekolonisierung des weltweit größten Bismarck-Denkmal im alten Elbpark in Hamburg, gemeinsam mit der Hamburger Behörde für Kultur und Medien (BKM)
- Mai 2021: 33. Studierendentagung der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW) am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg „Sex.Sex.Sex. Kulturwissenschaftliche Höhepunkte & Abgründe“, gemeinsam mit BA- und MA-Studierenden