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Veranstaltung


Techne: Die hohe Kunst der griechischen Bronzegießer

Titel der Veranstaltung Techne: Die hohe Kunst der griechischen Bronzegießer
Reihe Themenführungen zur Ausstellung "hautnah. Die farbigen Bronzestatuen der Griechen: Kunst und Technik"
Veranstalter Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse
Referent/in Liliana Prietzel
Einrichtung Referent/in Archäologisches Institut
Veranstaltungsart Führung
Kategorie Gesellschaft und Stadtleben
Anmeldung erforderlich Nein
Beschreibung Die Kunst des Bronzegusses erlebte in Griechenland im 5. Jahrhundert vor Christus einen Höhepunkt, sowohl in künstlerischer als auch in technischer Hinsicht. Der griechische Begriff „techne“ fasst beide Aspekte in einem Wort zusammen.
In dem Bemühen, ihre Skulpturen so lebensecht wie möglich zu gestalten, scheuten die griechischen Bronzekünstler keinen Aufwand. Mithilfe des Wachsausschmelzverfahrens gelang es ihnen sogar weit überlebensgroße Statuen zu gießen. Um möglichst naturnahe Effekte zu erzielen, wurden Elemente aus anderen Materialien in die Bronze eingefügt: Lippen aus rotem Kupfer, Zähne aus weißlich schimmerndem Silberblech, Augen aus Halbedelsteinen. Haare und Haut wurden mithilfe chemischer Substanzen farbig getönt.
Im Mittelpunkt der laufenden Sonderausstellung "hautnah. Die farbigen Bronzestatuen der Griechen: Kunst und Technik" stehen vier maß- und materialgetreue Rekonstruktionen von Schlüsselstücken der griechischen Bronzeplastik: die beiden Krieger von Riace, der Faustkämpfer und der sog. Thermenherrscher vom Quirinal in Rom. An diesen und an weiteren Exponaten wird im Rahmen der Führung die außerordentliche technische Raffinesse der griechischen Bronzekunst veranschaulicht.
Zeit Beginn: 08.03.2026, 11:15 Uhr
Ende: 08.03.2026 , 12:00 Uhr
Ort Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse (Nikolausberger Weg 15)
1. und 2. Obergeschoss
Kontakt 05513927502
dgraepl@gwdg.de
Externer Link https://www.uni-goettingen.de/de/703620.html
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