Tag der Antidiskriminierungsberatung 2026
27.10.2026
9:15 bis 14:00 Uhr
Ort: Alte Mensa
Moderation: Dr. Anne Dölemeyer, Leipzig
PROGRAMM
(Beschreibungen der Workshops am Ende des Programms)
| ab 8:45 Uhr | Ankommen |
Check-In |
| 9:15 Uhr | Begrüßung |
Grußwort Vizepräsidentin Hanewinkel Universität Göttingen |
| 9:30 Uhr | Keynote |
Antidiskriminierungsarbeit als Motor für nachhaltigen Diskriminierungsschutz an Hochschulen Referentin: Dilara Kanbiçak Trainerin und Beraterin in Wissenschaft, Politik und Kultur, Gießen |
| 10:30 Uhr | Kurze Pause & Snacks | Vernetzung · Infostände · Mach-mit-Plakatwände |
| parallele Workshops 10:45 Uhr |
Workshop 1 |
Diskriminierung erkennen und Unterstützung bieten. Wie kann eine gute Erstberatung und eine Weitervermittlung gelingen? Referentin: Dr. Anişoara Moldovan Juristin, Göttingen |
| Workshop 2 |
Empowerment: Umgang mit (rassistischer) Diskriminierung – Zwischen Hörsaal, Sprechstunde und Prüfung Referentin: Eka Neumann Dipl. Soziologin und syst. Coach, Berlin |
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| Workshop 3 |
„Es geht um die Wirkung“ – Was bedeutet diskriminierungssensibel und welche Verantwortung habe ich, um den Schutz vor Diskriminierungen (in Lehre, Verwaltung und Arbeitskontexten) umzusetzen?
Referentin: Ursel Gerdes Erziehungswissenschaftlerin, Trainerin, Supervisorin und Coachin, Bremen |
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| 13:00 Uhr | Impulse der Workshops |
Plenum |
| ab 13:20 Uhr | Austausch & Imbiss | Vernetzung · Infostände · Mach-mit-Plakatwände |
| 01 |
Diskriminierung erkennen und Unterstützung bieten. Wie kann eine gute Erstberatung und eine Weitervermittlung gelingen? Diskriminierung kann Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen begegnen – und grundsätzlich kann jede Person von Diskriminierung betroffen sein. Dabei sind diskriminierende Erfahrungen nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Sie können sich offen zeigen, aber auch subtil auftreten und für Betroffene zunächst schwer einzuordnen sein. Dementsprechend sind Ratsuchende von den Erfahrungen überwältigt oder verunsichert. Gerade in einem Erst- oder Verweisgespräch ist es wichtig, aufmerksam für mögliche Diskriminierungserfahrungen zu sein und Ratsuchende bei Bedarf sensibel und professionell an passende Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln. Der Workshop bietet Raum, grundlegende Aspekte von Diskriminierung und deren Bedeutung für die Beratungsarbeit zu thematisieren. Darüber hinaus werden zentrale Grundlagen und Standards vermittelt. Praxisnahe Impulse und der Austausch anhand von Fallbeispielen eröffnen die Möglichkeit, typische Herausforderungen im Umgang mit Diskriminierung in der Beratung zu reflektieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. HauptzielgruppeAlle Interessierten, die sich mit Grundlagen bei Erstgesprächen und Weiterverweisen befassen möchten. ReferentinDr. Anişoara Moldovan (Juristin), Göttingen |
| 02 |
Empowerment: Umgang mit (rassistischer) Diskriminierung – Zwischen Hörsaal, Sprechstunde und Prüfung Im Mittelpunkt stehen Perspektiven im Umgang mit (rassistischer) Diskriminierung – vor allem mit Blick auf Studium und Lehre – sowie grundlegende Informationen wie unterstützendes und solidarisches Handeln gelingen kann. Zunächst gibt es kurz Grundlagen dazu, was insbesondere rassistische Diskriminierung ausmacht und welche unterschiedlichen Formen und Ebenen dabei eine Rolle spielen können. Daran anknüpfend gibt es Impulse für bewusste solidarische Handlungsmöglichkeiten und dabei geht es auch um die Frage, wo liegen Grenzen? Zudem geht es um Strategien, sich selbst vor oder nach (auch beobachteter) Diskriminierungserfahrung zu stärken. Der Workshop bietet damit eine erste Orientierung solidarisches Handeln im konkreten Alltag zu entwickeln und er bietet Einblicke, Handlungsspielräume zu erkennen und sich miteinander zu solidarisieren. HauptzielgruppeAlle Interessierten, die sich mit Empowerment, Allyship und Rassismus befassen möchten; Fokus liegt auf der Lehr- und Studienkultur. ReferentinEka Neumann (Dipl. Soziologin und syst. Coach), Berlin |
| 03 |
„Es geht um die Wirkung“ – Was bedeutet diskriminierungssensibel und welche Verantwortung habe ich, um den Schutz vor Diskriminierungen (in Lehre, Verwaltung und Arbeitskontexten) umzusetzen? Im Mittelpunkt des Workshops steht die Frage, wie in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen der Schutz vor Diskriminierung aktiv gestaltet werden und wie ein verantwortlicher Umgang mit wahrgenommenen oder berichteten Diskriminierungen aussehen kann. Insbesondere Personen mit Betreuungs-, Lehr- oder Personalverantwortung haben dabei eine relevante Rolle. Der Workshop lädt dazu ein sich zu informieren, wie Diskriminierung wahrgenommen und eingeordnet werden kann, welche Dynamiken zu berücksichtigen sind und wie ein angemessener Umgang aussehen kann. Auf dieser Grundlage geht es darum, die eigene Rolle und Verantwortung zu reflektieren und sich miteinander über konkrete Handlungsmöglichkeiten zu verständigen. Hierzu werden die universitätsinternen Regelungen, Zuständigkeiten und Strukturen zum Schutz vor Diskriminierung vorgestellt und gemeinsam diskutiert. HauptzielgruppeAlle Interessierten, die ihre Rolle rund um den Diskriminierungsschutz reflektieren möchten; insbesondere Personen mit Betreuungs-, Lehr- oder Personalverantwortung. ReferentinUrsel Gerdes (Erziehungswissenschaftlerin, Trainerin, Supervisorin und Coachin), Bremen |